Fifty Shades of UNFASSBARE Wahrheit über weibliche Sexualität

Nach der literarisch sehr zweifelhaften Twilight-Reihe, in der es um blutrünstige aber natürlich moralisch einwandfreie sexy Vampire ging, die auch noch ewige Treue und Abkehr vom Blutdurst schworen, folgte die Sex-Belletristikreihe „Shades of Grey“. Sie begeisterte ein Millionen-Publikum und die Baumärkte hatten zu tun, wurden Kabelbinder, Ketten und Schlösser nun auch für andere Zwecke gebraucht, als für das stumpfe Handwerk. Nein, dieser damaligen Tage machten sich die Frauen dieser Welt selbst auf, um zu suchen was ihre Lust sie lehrt. Es ist keine Untertreibung. Ein Millionen-Publikum las und lechzte nach diesen Geschichten oder auch Filmen. Denn hier geht es um die cineastische Darstellung sexueller Spielereien und Vorlieben im Reich der weiblichen Unterwerfung. Da wird gefesslt, gepeitscht, beherrscht und getriez, gebissen und geleckt. Wie gesagt, lahme Story, aber der Ur-Trieb kommt voll auf seine Kosten, warum also nicht auch mal ein bisschen nachmachen zu Hause? Warum nicht eintauchen in dieses schöne Spiel der Auslieferung? Kenner der BD/SM-Szene lachen müde, ob der dilettantischen Vorstellung in Buch und Film, das kann der Otto Normalbürger aber nicht wissen, was ja überhaupt nicht schlimm ist!

Doch was lernen wir über weibliche Wünsche, Sexualität und Begierden, schauen wir uns diese, na ja, nicht gerade mit Eloquenz und Intelligenz gesegneten Romane an? Waren sie nicht viel zu oberflächlich, zu stumpf und hohl? Die Figuren zu seicht und die Story mittelmäßig? Aber warum waren diese Pamphlete der feuchten Träume, die Kassenschlager überhaupt und stellten literarische Größen in den Schatten? Könnte es am Ende so sein, dass Intellekt und literarisches Können uns gar nicht so sehr triggern, wie etwaige sexuelle Spielchen die einfach in irgendeine Story verpackt sind? Dass wir viel einfacher ticken als wir es wahrhaben wollen?

Gut, wir sind noch nicht auf dem „warum liegt denn hier Stroh – Niveau“ angekommen, aber dennoch: Was fasziniert die Frauen dieser Welt an diesen Fesselspielchen der Lust?

Jede Frau kennt sie, nur gibt es niemand zu, fast genauso wie die weibliche Masturbation. Da will es auch wieder keine gewesen sein.

Komisch, oder? Könnte es daran liegen, dass das Frauenbild in „Shades of Grey“, „Twilight“ und Vampir-Gedöns irgendwie so gar nicht in das gängige Frauenbild einer modernen, unabhängigen und taffen Frau passt? Sie machen Karriere, sind unabhängig, wissen was sie wollen, leben alleine, sind lange Single oder alleinerziehend, sind Vater und Mutter zugleich und daten selbstständig das ganze Tinder-Alphabet rauf und runter, nehmen und organisieren sich den Sex, wie es ihnen passt und plötzlich wollen sie gezüchtigt werden? 

Bitte was, bitte? 

Dafür hat „unser Omma“ damals ihren BH verbrannt???

Ja das fragt man sich da und ich kenne viele Frauen die da bis heute offiziell nur mit dem Kopf schütteln können, ob dieser Selbst-Erniedrigung und Degradierung zum Sex-Objekt. So sagen die dann. Das kann man doch nicht gut heißen, was ist denn da los, sag mal?

Was läuft denn da schief plötzlich im Oberstübchen, Beziehungsweise im Höschen?  

Tja. Liebe Leute, darf ich vorstellen? Das weibliche Unbewusste. 

Tadaaaa!

Das was sich da abspielt oder widerspiegelt ist die volle Ausgestaltung des weiblichen Unterbewusstseins. Es ist wahr! Entgegen jeder Gender-Ideologie ist es eben nicht so, dass wir egalitär und homogene Geschlechter sind.  Das Unterbewusstsein ist sexuell und damit immer geschlechtlicher Natur. Weiblich oder männlich dominiert. Ich weiß, dass das kein Mensch hören will, aber lasst uns einmal darüber nachdenken, dass das Weibliche eben doch nicht so wirklich Bock auf permanente Dominanz und Führung hat, wie heutzutage proklamiert und gelebt wird.

Das weibliche Unterbewusstsein funktioniert sexuell und liebt daher nun mal auch die Unterwerfung, jedenfalls das Spiel damit. Es liebt das Geführt-werden. Das Loslassen und Hingeben, denn es ist durch und durch weiblich. Da kann die Frau sich fallen lassen, also, wenn sie es denn kann, die Kompetenz dazu besitzt.

Ach was für ein Aufriss, was für ein Aufschrei wird jetzt durch die Kehlen der Emanzen der Welt tönen, aber ich kann es nur betonen wie es ist. Denn ich bin rein zufällig eine Frau und von Kopf bis Fuß damit im Reinen und auf männliche Dominanz eingestellt. Na ja, aber eben nicht in der Form, dass ich selbst dominieren will, viel mehr aber Dominanz erfahren möchte. Und das ist auf keinen Fall etwas Schlechtes. Das ist normal. Das ist sexuell, das sind die unbewussten Anteile, die tief unserem geschlechtsspezifischen Kern eingewoben und verankert sind. Frauen wollen dominiert werden. Die brauchen das sogar, weil sie das selbst nicht in sich tragen in der Form. Daher brauchen sie dominante Männer und wollen das spüren. Stärke, Führunsgwille und Orientierung. Vergessen wir dabei nicht: Dominanz ist nichts Schlechtes. Es ist auch keine Erniedrigung, obwohl es im BD/SM-Bereich oft eine Spielart ist, eine Qualität die manche heiß finden. Aber Dominanz ist nichts Negatives. Es geht nicht per se gegen die Frau, es geht eher auf sie zu. Und zwar rubbeldiekatz, dass sie schnell drunter liegt. Bestenfalls. Und das ist doch auch gut so, oder nicht?

Aber ein überaus domestizierter, braver Mann kann das nicht. Ein Mann der das heutige Narrativ erfüllen soll, der wird das nicht hinbekommen, weil die moderne Doktrin seit Emanzipation heißt: Lass die Frau führen!

Aber ein Mann der folgsam ist gegenüber einer Frau, na ja der ist dann auch sehr schnell sexuell nicht interessant, der ist langweilig. Das dürfen und müssen wir uns leider eingestehen. Das ist ein zahnloser Tiger, ohne Power und Anziehung. Das ist einfach so, dass folgsame Männer ab einem gewissen Grad unsexy wirken. Die landen in der „Friendzone“, sind nette Buddys, aber Sex? „Ne lass mal!“, winken wir da ab und fahren stattdessen lieber auf den Arschloch-Typen ab der zwar asozial, aber na ja eben aufregend erscheint und es auch ist aus weiblicher Sicht. Der hat das dann schon eher drauf mit der Dominanz und ist aufregend, erregend, das steigert den Puls, treibt uns das Adrenalin in die Adern, genau wie der Sex. Sex ist Vollstrom und nicht müdes Rumgesegele auf dem Ozean der Langweile. Nicht Einheitsbrei. Da knallts und zwar heftig. Super schön, aber das läuft nur, wenn wir dem ganzen die Spannung, die Unterschiedlichkeit lassen.

Doch der heutige Mann wird von Mainstream-Medien und Gesellschaft degradiert und erniedrigt zum Schoßhund der Frau und das ist eine Schande, denn es ist eine riesige Katastrophe wenn die Welt von Frauenverstehenden und über-domestizierten Männern ist, weil dann stirbt einfach der Sex aus. Finito. Basta. Over und aus. Das war’s, wir werden alle Nonne. Da kann man auch auf die Knie gehen.

Ja, ich weiß, der Text ist kinky, das soll er auch sein. Etwas herausfordern.

Entweder du kannst dem Ganzen hier noch folgen, oder du hältst mich für komplett irre. Aber ich sage es einfach ganz direkt. Frauen finden dominante Männer geil. Es ist aber politisch einfach nicht korrekt, weil Dominanz wird als „toxisch“ bezeichnet neuerdings. Nein nein, ein Mann muss immer brav das tun was Frau will, kontrollierbar sein und folgsam. Am besten lässt er sie noch über den Sex bestimmen, ja dann ist die Katastrophe perfekt. Was für ein Schwachsinn da innerhalb der Geschlechter gerade passiert ist unglaublich und alle machen mit. Scheint im Trend zu liegen. Gleichberechtigung ist ja schön und gut, aber wollen wir immer basisdemokratisch abstimmen darüber wer jetzt wen wie vögeln darf, kann und soll? Soll ich das jetzt permanent ausdiskutieren mit dem Mann, wo er mich wann wie anfassen darf, denn das ist die Konsequenz, wenn keiner mehr führen kann und will und weiß ob er wie gewickelt ist. Das ist doch die Hölle! Dann eher Kloster, oder?

Ach herrje, das ist mir alles zu kompliziert heutzutage, echt jetzt! 

Sex ergibt sich aus der Spannung, aus der Unterschiedlichkeit der Geschlechter, aus Yin und Yang, und was machen wir daraus? Wir gleichen die Geschlechter so lange an, bis man nicht mehr zwischen Schwanz und Muschi unterscheiden, zwischen weiblich und männlich unterscheiden kann, denn die Unterschiede werden dank einer weiteren sehr fragwürdigen Ideologie ausgemerzt. Tja, liebe Leser* Sternchen* Innen. So ist das. Geschlechter spielen keine Rolle mehr und deshalb stirbt auch der Sex aus. Wissenschaftlich bewiesen, die Menschheit hat immer weniger Sex. Zumindest die westliche. Ist ja auch kein Wunder bei dieser Gleichmacherei, wenn keiner mehr weiß was überhaupt in seinem Naturell vorgegeben ist, weil eine Gesellschaft vorlebt, dass Männer und Frauen gleich zu sein haben. 

Und dann kommt da auf einmal eine Autorin und gräbt den dreckigen, archaischen Sex wieder aus und alle Welt wundert sich, warum darauf die Frauen so abgehen. Weil sie danach dürsten, nach dem starken und männlichen Genommen-Werden. Die haben zwar, weil oft sehr unversöhnlich mit ihrer Weiblichkeit, gar nicht gelernt mit dem Wilden im Mann umzugehen, aber das ist ein anderes Thema. 

Soweit dazu. 

Ich fahre gleich noch mal kurz in den Baumarkt, bald ist ja LockDown und mir fehlen noch ein paar Kabelbinder. Irgendwie muss man sich ja beschäftigen damit man nicht eingeht vor Langeweile. Na ja und jeder hat so seine Hobbys. 

Ihr versteht mich. 

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